Deutsche Pinscher von Rottenbuch
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Anna vom Haus Olympia mit 4 Monaten

Den Spekulationen über die Herkunft des Pinschers wollen wir hier eigentlich keinen Raum geben, weil es an gesicherten Beweisen fehlt. Die Vermutung, dass es sich um die Nachkommen einer Hundespezies handelt, die früher als Jäger unbeliebter Nager bevorzugt in Pferdeställen zu Gange waren, ist wohl ziemlich wahrscheinlich. Sie werden schon von den Autoren Reichenbach 1836 und Beckmann 1894 erwähnt.
Der Deutsche Pinscher ist seit etwa Anfang des vorigen Jahrhunderts als deutsche Hunderasse durch die FCI unter der Nr. 184, Gruppe 2, Sektion 1 anerkannt.
Der zweite Weltkrieg hat die Pinscherzucht weitgehend zum Erliegen gebracht. Es war das Verdienst von Werner Jung, des ehemaligen Hauptzuchtwarts des PSK, sich in den 50er Jahren sehr um die Wiederbelebung dieser Rasse zu bemühen und der Pinscherzucht zu neuer Blüte zu verhelfen.
Die Pinscher haben dichtanliegendes, glattes Kurzhaar in den Farben Lackschwarz mit roten Abzeichen oder einfarbig Rot. Die Standartmaße (Widerristhöhe) liegen zwischen 45 und 50 cm, das Gewicht etwa zwischen 12 und 20 kg. Pinscher sind pflegeleichte Hunde, in deren Haar praktisch kein Schmutz haften bleibt. Es genügt, den Hund von Zeit zu Zeit kurz durchzubürsten.
Der Pinscher ist ein kompakt quadratischer, muskulöser und eleganter Hund. Der Schädel ist eher flach, mit kleinem aber deutlichem Stirnabsatz. Der Fang ist relativ lang, in einen stumpfen Keil auslaufend. Die Nasenkuppe soll schwarz sein, darf aber auch mit der Fellfarbe harmonieren. Die Augen sind dunkel, die Ohren hochangesetzt. Der Rücken ist kurz und gerade, die Lendenpartie schwach gewölbt, der Brustkorb tief. Die naturbelassene Rute ist in verschiedenen Varianten zu sehen.
Eleganz und Temperament zeichnen den Pinscher aus, er ist nervenstark, mutig, aufmerksam, anhänglich und anspruchslos. Als ausgesprochener Familienhund sticht seine Fixierung auf Frauchen oder Herrchen hervor. Seinem gesunden Spieltrieb sollte Rechnung getragen werden. Im übrigen verhält er sich in der Wohnung sehr ruhig und geduldig. Trotz großer Wachsamkeit ist er kein Kläffer. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend, ihren Berührungen entzieht er sich eher. Im Freien entwickelt er ein deutliches Bewegungsbedürfnis. Seine große Neugier stimuliert ab und an durchaus den teilweise noch vorhandenen Jagdtrieb.
Geringe Anfälligkeit gegen Krankheiten ist gepaart mit grundsätzlicher Langlebigkeit.
Alles in allem eine noch sehr unverbildete Rasse, "ein richtiger Hund" oder um den Vater des modernen Pinschers, Werner Jung zu zitieren: "Mit seiner geringen Größe, dem ausgeglichenen Wesen und dem kurzen sauberen Haar erfüllt der Pinscher die Forderungen moderner Menschen".